Auf Initiative von Martin Einspinner und Thomas Höfler wurde im Jahre 1815 die heutige Dorfkapelle erbaut und 1828 um einen Glockenturm erweitert. An Einrichtungsgegenständen konnte lediglich ein Altaraufbau aus der inzwischen aufgelassenen Schlosskapelle von Altschielleiten erworben werden, weiters das Gnadenbild „Maria Schutz“, wohl eine Statue, die der damalige Prior des Augustinerklosters St. Johann bei Herberstein dem Kapellenerbauer übergab und einige Reliquienkästchen. Die Statue Maria Schutz befand sich in der gleichnamigen Kapelle am Kirchenplatz von St. Johann, die 1790 profaniert und als Schulhaus umgebaut wurde, die Reliquienkästchen stammen aus dem 1807 aufgelassenen Münzgrabenkloster, das damals mit dem Augustinerkloster von St. Johann vereinigt wurde.